Blogtour „Aus dem Verborgenen“ – Überwachungssysteme

Nachdem ihr gestern bei „Der Lesefuchs“ etwas über das Thema Stalking erfahren konntet, geht es heute bei unserer schaurig guten Blogtour zum Buch: „Aus dem Verborgenen“ von Melisa Schwermer bei mir um das Thema

Überwachungssysteme

In dem Buch wird eine junge Frau von ihrem Nachbarn mit versteckten Kameras ausspioniert. Doch ist das wirklich so einfach möglich? SIEHT man diese Kameras nicht?

Bildquelle: openclipart.org

Bildquelle: openclipart.org

Es ist tatsächlich so. Stöbert man ein wenig im Internet zum Thema Überwachung, findet man unzählige Shops, die sehr kleine Kameras anbieten.

Da gibt es zum Beispiel Kameras, die in Rauchmeldern installiert sind. Es sieht aus wie ein ganz normaler Rauchmelder, doch die Kamera ist sogar mit Infrarot-Strahlern ausgestattet, sodass sie Bilder in völliger Dunkelheit liefert. So etwas bekommt man schon für unter 100€.

Bildquelle: openclipart.org

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Und wenn man kein Kabel ziehen kann? Nun, dann nimmt man eine Mini-Funkkamera. Diese Kameras gibt es zum Beispiel in Größen von einem Eurostück. Dadurch sind sie total unauffällig anzubringen und sie können Bild und Ton übertragen. Sie sind regulär in Online-Shops erhältlich und wirklich kinderleicht zu bedienen.

Ich habe bei meiner Recherche sogar Kameras gefunden, deren Kopf gerade mal 8mm groß ist und somit wirklich unsichtbar ist. Man kann sich vorstellen, wie sich mir da die Nackenhaare aufstellten, als ich mir vorstellte, was man mit solchen Systemen für „Schindluder“ treiben kann.

Bildquelle: openclipart.org

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Für den Unwissenden auch „gemein“ sind versteckte Kameras in offensichtlichen Objekten.

Da gibt es MiniCams in Wanduhren, im Radiowecker (sogar mit Nachtsicht), in einer Tischlampe versteckt oder sogar im Coffee-to-Go-Becher!!

Wenn man sich etwas intensiver mit diesem Thema befaßt muß man aufpassen, nicht paranoid zu werden. Man schaut seine Umwelt intensiver an und vermutet hinter jedem Löchlein ein Spionagesystem.

Die Rechtslage bei solchen Überwachungsmöglichkeiten ist in Deutschland allerdings eindeutig:

Die private Überwachung öffentlicher und fremder privater Flächen ist verboten.

Für private Zwecke ist die Überwachung des eigenen Grund und Bodens zur Wahrung des Hausrechtes unter bestimmten Vorassetzungen zulässig. Dazu gehört, dass die Überwachung kenntlich gemacht werden muß. Auch sind Kameras, die man über eine Fernsteuerung unbemerkt aufs Nachbargrundstück ausrichten kann, nicht erlaubt. Generell ist darauf zu achten, dass die Kamera nur das eigenen Grundstück und nicht des Nachbar´s Fenster filmt. Es gilt immer das „Recht am eigenen Bild“ und das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“. Dies sorgt dafür, dass man fremde Menschen nur mit deren Einwilligung ablichten darf.

Bildquelle: openclipart.org

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Die Rechtssprechung bei unzulässiger Videoüberwachung ist weit gefächtert. Erst einmal hat der Betroffene natürlich das Recht auf Unterlassung. Außerdem kann man zivilrechtlich gegen den Verstoß des Persönlichkeitsrechtes vorgehen. Dabei drohen dem Beschuldigten empfindliche Geldstrafen.

Grundsätzlich ist das Thema Videoüberwachung aber ein sehr heikles, umfangreiches und schwieriges Thema. Eigentlich DARF ich mein Heim und Grund überwachen, aber es gibt eben auch viele Bedingungen, die erfüllt sein müssen.

Wer sich also unrechtmäßig von seinem Nachbarn videoüberwacht fühlt, sollte besser einen Anwalt konsultieren.

Sicher ist, heimlich darf NIEMAND gefilmt werden und veröffentlicht dürfen solche Aufnahmen schon mal gar nicht.

Somit stellt sich für mich die Frage, wieso solche versteckten Videosysteme überhaupt frei verkäuflich sind. Sind sie doch, wenn ich ein Schild darüber stelle: „Achtung, dieser Bereich ist videoüberwacht!“ recht überflüssig versteckt. Aber das verstehen wohl nur Hersteller und Käufer.

In diesem Sinne, haltet die Augen auf und die Paranoia im Zaum.

Ich hoffe, ihr könnt noch gut schlafen, heute nacht 😉

Und morgen geht unsere Blogtour weiter bei

Das Teufelsweib mit dem Thema: Strafen – gerecht oder ungerecht?

*************

Aber jetzt kommen wir zu einem tollen

Gewinnspiel

welches im Rahmen der Blogtour stattfindet und euch ganz sicher gefallen wird. Zu gewinnen gibt es zwei echt tolle Preise:

blogtour-aus-dem-verborgenen-gewinnspiel

1. Platz: die letzten drei Bücher der Autorin Melisa Schwermer, natürlich signiert

2. Platz: das neueste Buch der Autorin, signiert.

Na, ist das was? Na dann, hier kommt die Gewinnspielfrage:

Hattet ihr schon einmal das Gefühl, überwacht zu werden?

Gewinnspielregeln:
✩ Seid über 18 Jahre alt oder habt die Erlaubnis eurer Eltern.
✩ Nach Ablauf des Gewinnspiels können wir euch im Falle des Gewinns eine Email senden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail-Adresse hinterlassen.
✩ Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz falls das Paket verloren geht.
✩ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
✩ Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.


✩ Das Gewinnspiel endet am 04.05.16 23:59 Uhr.

Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstmöglich.

Viel Spaß und viel Glück beim Gewinnspiel.

 xoxo

16 thoughts on “Blogtour „Aus dem Verborgenen“ – Überwachungssysteme

  1. Jepp, hatte ich.
    Durch einen der Stalker…
    Genaueres werde ich jedoch nicht so öffentlich schreiben.
    War kein Spaß und das Gefühl der Hilflosigkeit, des Ausgeliefertsein, weiß nicht, ob sich das Jemand vorstellen kann.

  2. Hallo,

    Ich habe nicht das Gefühl überwacht zu werden. Man bekommt es auch ja nicht wirklich mit. Es ist schon schlimm genug für die Betroffenen, da möchte ich mir das nicht ausmalen was alles oasdiert/passieren kann.

    Lg Stefanie

  3. Hallo,

    ich hatte noch nie das Gefühl überwacht zu werden. Obwohl wir täglich wahrscheinlich alle von Überwachungskameras in Kaufhäusern, Banken etc. aufgenommen werden 😉

    LG Tina

  4. Moin!
    Überwachung findet fast überall statt. Kaufhäuser, Banken, Einkaufszentren, iPhone, in Bussen und Bahnen. Sogar auf der Straße ist man vor Überwachungskameras nicht sicher.
    Fast das gesamte Stadtgebiet von London ist mit Kameras bespickt, sodass die Menschen dort 24/7 überwacht werden können.
    Fühle ich mich deswegen überwacht?
    Vielleicht für 1-3 Minuten am Tag, falls eine dieser Kameras mich mal zufällig einfangen sollte.
    Habe ich deswegen Bedenken?
    Nicht wirklich.
    Ich hoffe nur, sollte einmal etwas Schlimmes passieren, dass diese Teile dann auch nützlich sein werden.
    LG
    Kim

  5. hallo

    doch ich hatte schon dieses mieses gefühl
    durch trennung von meinem ex
    er war immer und überall
    war nicht schöne zeit

  6. Hm bis jetzt hatte ich noch nie das Gefühl überwacht zu werden und bin ich auch sehr froh drüber. Es wird in der heutigen Zeit schon so viel überwacht. Ich denke davon kennen wir die meisten Möglichkeiten noch gar nicht. Echt schon ein bisschen gruselig.
    LG Ricarda;-)

  7. Hi 🙂
    Hm das Gefühl überwacht zu werden hatte ich bis jetzt noch nie. Klar das Gefühl verfolgt oder beobachtet zu werden aber das hat glaube ich jeder mal 😀
    Toller und informativer Beitrag
    Liebe Grüße JessiBienchen

  8. Hallo ihr Lieben,
    danke für den informativen Beitrag.

    Hier und da leiden wir doch alle mal unter „Verfolgungswahn“ aber zum Glück habe ich mich noch nie ernsthaft verfolgt gefühlt.
    LG Kirsten

  9. Überwacht nicht unbedingt aber beobachtet zu werden, schon. In einem Rossmann. Ich denke ja, dass es ein Detektiv war. Aber trotzdem unangenehmes Gefühl.

    LG, Ulrike

  10. Hallo,
    vielen Dank für deinen interessanten Beitrag.
    Zwar habe ich manchmal das Gefühl verfolgt zu werden, aber richtig überwacht wurde ich zum Glück noch nicht.
    Liebe Grüße
    Isabell

  11. Servus,

    Vielen Dank für den tollen Beitrag. Direkt das Gefühl überwacht zu werden hatte ich noch nie. Aber man gerät automatisch in den Fokus von Kameras z.B. in der U-Bahn usw.

    Liebe Grüße

  12. Hallo und herzlichen Dank für diesen schönen Blogtour-Tag! Ich hatte bislang noch nicht das Gefühl überwacht zu werden. Es gibt zwar viele Situationen, in denen man sich bewusst ist und darauf hingewiesen wird, dass man gerade gefilmt wird, z. B. am Bahnhof, am Flughafen und bei anderen öffentlichen Plätzen. Aber überwacht fühle ich mich deshalb nicht.

    Viele liebe Grüße
    Katja

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